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28.02.2017

Schmierereien in katholischer Kirche in Bayern

Unbekannte haben eine katholische Kirche im schwäbischen Vöhringen mit abscheulichen Schmierereien beschädigt, die satanischen und polizistenfeindlichen Inhalts sind. Dabei wurden in der Stadtpfarrkirche Sankt Michael unter anderem Seitenwände, Altar und Empore mit goldener Sprühfarbe verunstaltet, teilten Polizei und Bistum mit.
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28.02.2017

Bischöfe kritisieren in Honduras Verfassungsänderung

Die Kirche in Honduras hat die Entscheidung der Justiz kritisiert, eine erneute Kandidatur des amtierenden Präsidenten zu erlauben. Es sei bedauerlich, dass bei einem Thema von solcher Wichtigkeit die notwendige juristische Klarheit fehle, hieß es in einer am Montag (Ortszeit) verbreiteten Stellungnahme der honduranischen Bischofskonferenz. Die Zweifel von Opposition und Verfassungsrechtlern seien nicht berücksichtigt worden. Es blieben viele Fragen offen, die nicht beantwortet worden seien.
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28.02.2017

"Haltlose" Vorwürfe - Erneute Appelle im Fall Yücel

Die Debatte über den in der Türkei inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel dauert an. Nachdem Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet worden war, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Niels Annen, am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin, dass er diese Entscheidung der Justiz für einen Skandal halte. Die Vorwürfe seien haltlos. Dahinter stecke eine "eindeutige politische Botschaft". Dieser Fall könne die angespannten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei belasten.
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28.02.2017

Lieberman will Bündnis von gemäßigten Kräften im Nahen Osten

Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman schlägt im Kampf gegen den Terrorismus ein Bündnis von gemäßigten Kräften im Nahen Osten vor. "Es ist Zeit, öffentlich ein formelles Bündnis zu bilden, eine Koalition aller gemäßigten Kräfte im Nahen Osten gegen den Terror, ganz egal, ob es sich um Muslime, Juden oder Christen handelt", sagte Lieberman im Interview der "Welt" (Dienstag). Die gemäßigten sunnitischen Staaten hätten verstanden, dass "die größte Gefahr für sie nicht Israel ist, oder der Zionismus oder die Juden, sondern der Iran".
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28.02.2017

Am Mittwoch beginnt die Entwaffnung der FARC in Kolumbien

Am Mittwoch soll in Kolumbien die Entwaffnung der ehemaligen Guerilla-Organisation FARC beginnen. In Kolumbien soll am Mittwoch die im Friedensprozess vorgesehene Entwaffnung der ehemaligen Guerilla-Organisation FARC beginnen. "Wir sind bereit, am 1. März damit zu beginnen, uns zu entwaffnen. Aber das ist auch ein 'Geben und Nehmen' der beiden Seiten, und wir erwarten, dass auch der Staat sein Wort hält", sagte FARC-Sprecher Pablo Catatumbo der Zeitung "El Tiempo". Nach dem vorliegenden Plan soll die Entwaffnung am 31. Mai abgeschlossen sein. Eine internationale UN-Beobachterkommission begleitet den Prozess.
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27.02.2017

Papst besucht Anglikaner-Kirche in Rom - Ermutigung zur Ökumene

Papst Franziskus hat am Sonntag als erster Bischof von Rom die anglikanische All-Saints-Kirche in Rom besucht. Papst Franziskus hat am Sonntag als erster Bischof von Rom die anglikanische All-Saints-Kirche in Italiens Hauptstadt besucht. Dies sei nicht nur eine Gnade, sondern auch mit der Verantwortung verbunden, die gemeinsamen Beziehungen weiter zu stärken, sagte er am Nachmittag in der Allerheiligenkirche der Anglikaner. "Manchmal kann der Weg zur vollständigen Einheit langsam und unsicher erscheinen, aber aus unserer heutigen Begegnung können wir Ermutigung ziehen", machte Franziskus Hoffnung für die Ökumene.
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27.02.2017

Menschenrechtler: Merkel beschönigt Lage der Christen in Ägypten

Kurz vor einer Reise nach Nordafrika hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, "die katastrophale Menschenrechtsbilanz Ägyptens zu beschönigen". Die Kanzlerin hofiere Kairo, um das Land zu mehr Zusammenarbeit in Flüchtlingsfragen zu bewegen. In einer am Sonntag in Göttingen veröffentlichten Erklärung heißt es weiter: "Wenn die Bundeskanzlerin Ägypten für seine angeblich beispielhafte Christen-Politik lobt, dann ist dies ein Schlag ins Gesicht der Kopten." Ägyptens Christen litten "noch immer unter Diskriminierung, Willkür und Straflosigkeit", sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.
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27.02.2017

Kurienkardinal Müller: Missbrauch nicht systematisch vertuscht

Aus Sicht von Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller gibt es in der katholischen Kirche keine systematische Vertuschung von Missbrauchsfällen. "Die Kirche verdeckt auf jeden Fall nichts", sagte er im Interview der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" (Sonntag). Es könne in einigen Fällen aus Ahnungslosigkeit geschehen sein, "aber nicht systematisch", so der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation. "Die Kirche arbeitet, im Gegensatz zu vielen anderen Institutionen, wirklich für Null-Toleranz."
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27.02.2017

Diskussion über Abschiebungen nach Afghanistan dauert an

Nach einer weiteren Sammelabschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Afghanistan ist erneut eine Diskussion über das umstrittene Vorgehen entbrannt. Grünen-Politiker forderten einen Stopp von Rückführungen in ein Land, das aus ihrer Sicht nicht sicher ist. Sie wollen eine Neubewertung der Sicherheitslage. Dagegen lehnt die CDU in Nordrhein-Westfalen einen pauschalen Abschiebestopp ab.
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24.02.2017

Ethikrat: Zwang in der Psychiatrie wirft erhebliche Fragen auf

Der Deutsche Ethikrat hat sich in einer öffentlichen Anhörung mit Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie beschäftigt. Vor allem "Zwang zum Wohle der Betroffenen" werfe erhebliche Fragen auf und sei massiv rechtfertigungspflichtig, sagte der Ethikrats-Vorsitzende Peter Dabrock am Donnerstag in Berlin bei der öffentlichen Anhörung. Manche Betroffenen seien später dankbar, andere kämpften ihr Leben lang mit der Erfahrung, so Dabrock weiter. Vor diesem Hintergrund wolle der Ethikrat eine Stellungnahme und Handlungsempfehlung erarbeiten.
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24.02.2017

Australische Bischöfe räumen „katastrophales Versagen" bei Missbrauch ein

Die führenden katholischen Erzbischöfe Australiens haben der Einschätzung eines "katastrophalen Versagens" der Kirchenführung im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs zugestimmt. Zum Ende der dreiwöchigen letzten Anhörung der Kommission über sexuellen Missbrauch von Kindern durch Priester und Mitarbeiter der Kirche waren am Donnerstag die fünf Erzbischöfe von Sydney, Melbourne, Perth, Adelaide und Brisbane vor der Kommission erschienen.
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24.02.2017

Fast 40 Prozent lebten 2015 in einem Haushalt ohne Partner

Fast 40 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben im Jahr 2015 in einem Haushalt ohne Partner gewohnt. Das sei ein neuer Rekordwert, berichtet die "Welt" (Freitag) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes. In mehreren Ländern wie Hamburg und Sachsen war die Zahl demnach zuletzt rückläufig.
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24.02.2017

Im Augsburger Dom wird in den Faschingstagen durchgebetet

Im Augsburger Dom findet von Sonntag bis Dienstag ein 40-stündiges Gebet statt. Dabei haben die Gläubigen Gelegenheit, sich durch stille Anbetung schon einmal während der Faschingszeit auf Einkehr und Buße in der Fastenzeit vorzubereiten. Eröffnet wird das Programm am Sonntagnachmittag mit einer feierlichen Andacht, die von Domdekan Bertram Meier geleitet wird. Der Domchor trägt Motetten und Kantonalsätz vor. Die abschließende Andacht am Dienstagnachmittag begeht Weihbischof Anton Losinger, Meier hält die Predigt. Domsingknaben und Domorchester stimmen mit Mozarts "Ave Verum" und dem "Dixit Dominus" von Vivaldi auf die Passionszeit ein.
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24.02.2017

Umfrage: Närrische Tradition: Sind Sie auch „jeck“ mit dabei?

Fasnacht, Fasching oder Karneval: Die närrische Tradition ist vor allem im katholisch geprägten Süden und Westen Deutschlands vertreten – vom schwäbisch-alemannisches Gebiet bis zum „jecken“ Rheinland. Mischen auch Sie sich unter die Narren? Nehmen Sie dazu an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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23.02.2017

Kirchen rufen zur Teilnahme an Sozialwahl auf

Die beiden großen Kirchen in Deutschland rufen zur Teilnahme an der Sozialwahl auf. Besonders wiesen die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung auf die gemeinsame Liste von drei christlichen Sozialverbänden hin. Sie wird getragen vom Kolpingwerk Deutschland, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und dem Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen.
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23.02.2017

Seligsprechung von Papst Benedikt XIII. rückt näher

Foto (KNA): Mosaikbildnis von Papst Benedikt XIII. in Sankt Paul vor den Mauern in Rom. Die Seligsprechung eines weiteren Papstes rückt näher. Das Verfahren für Benedikt XIII. (1724-1730) wird am Freitag von der Diözese Rom nach fünf Jahren abgeschlossen, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Die Unterlagen werden dann an die Heiligsprechungskongregation im Vatikan weitergeleitet, die den zweiten Teil des Seligsprechungsprozesses durchführt.
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23.02.2017

Vatikan will Fotos des Papstes vor Missbrauch schützen

Der Vatikan will künftig energischer gegen die illegale Verwendung von Fotos und Symbolen des Papstes vorgehen. Man werde die international üblichen Rechtsmittel dagegen anwenden und eine systematische Überwachung einführen, teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Einen Zusammenhang mit den jüngst in Rom aufgetauchten papstkritischen Plakaten verneinte das vatikanische Presseamt auf Nachfrage von Journalisten. Auf den mehr als 200 Postern war Anfang Februar das Foto eines finster blickenden Papst Franziskus abgedruckt. Die Maßnahme gehe nicht auf "irgendeinen aktuellen Vorgang zurück", so das Presseamt. Man sei bereits seit längerem auf diesem Feld aktiv geworden.
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23.02.2017

Alpenverein und Malteser kooperieren bei Integration

Der Deutsche Alpenverein (DAV) und der Malteser-Hilfsdienst haben eine Kooperation zur Integration von Flüchtlingen gestartet. Das Projekt ist zunächst auf den bayerischen Alpenraum beschränkt, soll aber möglichst Nachahmer im ganzen Bundesgebiet finden, erklärten die Verantwortlichen am Mittwoch in München. Umgesetzt wird es zum großen Teil von Ehrenamtlichen beider Organisationen.
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22.02.2017

UN besorgt über Lage in Syrien - Engpässe in Jemen und Nigeria

Ungeachtet der für Donnerstag in Genf angesetzten Friedensgespräche unter Leitung der UN bleibt die Lage in Syrien angespannt. Die Leiden der Zivilbevölkerung gingen auch im sechsten Kriegsjahr vielerorts weiter, betonte die Exekutiv-Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen, Ertharin Cousin, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung (Mittwoch). "Syrien war einmal der Brotkorb der Region. Jetzt schrumpft die Landwirtschaft jedes Jahr um 50 Prozent", sagte Cousin. Millionen Einwohner seien auf Hilfslieferungen angewiesen. Zugleich lebten 700.000 Menschen in belagerten Regionen, die durch das WFP nur unregelmäßig erreicht würden.
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22.02.2017

Australischer Bischof: Ich wurde selbst von Priester missbraucht

Bei der abschließenden Anhörung der australischen Missbrauchskommission hat der Bischof von Parramatta, Vincent Long Van Nguyen (55), angegeben, als junger Mann selbst Opfer von sexuellem Missbrauch durch einen Priester geworden zu sein. Der Übergriff habe sich kurz nach seiner Ankunft als Bootsflüchtling aus Vietnam ereignet, zitierten örtliche Medien den Bischof am Dienstag. Er wolle sich dafür einsetzen, dass allen Betroffenen Gerechtigkeit widerfahre. Nach seiner Aussage erhielt er Medienberichten zufolge Beifall von den im Saal anwesenden Zuhörern.
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22.02.2017

Protest gegen kirchenfeindliches Theaterstück in Warschau

Gegen eine Schändung christlicher Symbole in einer Warschauer Theater-Inszenierung protestieren die katholische Kirche und nationalkonservative Politiker in Polen. Das Stück "Fluch" (Klatwa) habe "Merkmale der Gotteslästerung", sagte der Sprecher der Bischofskonferenz, Pawel Rytel-Andrianik, am Dienstag. Die Aufführung entweihe das Kreuz und verletze religiöse Gefühle von Christen.
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22.02.2017

Mehr Kirchenasyl-Fälle - Bischöfe mit Verfahren zufrieden

Foto: KNA Die Deutsche Bischofskonferenz bewertet das mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vereinbarte Verfahren zum Kirchenasyl weiterhin positiv. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass durch die erneute Überprüfung der von den Kirchenvertretern vorgetragenen Fälle individuelle Härten vermieden werden können und die Möglichkeit eines Asylverfahrens in Deutschland eröffnet wird", erklärte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, auf Anfrage am Dienstag in Bonn.
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21.02.2017

Katholiken-Präsident kritisiert Abriss von Nachkriegskirchen

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, wendet sich gegen einen Abriss nicht mehr benötigter Nachkriegskirchen. Das Wegbrechen von Kirchengebäuden verändere auch die Identität eines Stadtteils oder Ortes, warnte er am Montagabend in Köln. Die Kirche in Deutschland habe einen "Reichtum an Kirchbauten"; dieses Alleinstellungsmerkmal gelte es zu bewahren.
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21.02.2017

Unicef: 1,4 Millionen Kinder von Hungertod bedroht

Knapp 1,4 Millionen Kinder in Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen sind derzeit laut Unicef vom Hungertod bedroht. Knapp 1,4 Millionen Kinder in Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen sind derzeit laut Unicef vom Hungertod bedroht. "Für mehr als eine Million Jungen und Mädchen läuft die Zeit ab", sagte der Geschäftsführer der UN-Kinderhilfsorganisation, Anthony Lake, am Dienstag in New York. "Noch können wir Leben retten."
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21.02.2017

Ecuadors Bischöfe rufen zur Transparenz auf

Angesichts der schleppenden Stimmenauszählung bei den Präsidentschaftswahlen in Ecuador hat die ecuadorianische Bischofskonferenz zu Transparenz aufgerufen. Vertrauen sei fundamentale Basis des zivilen Zusammenlebens und einer demokratischen Ordnung. Das ecuadorianische Volk wolle sich nicht betrogen sehen, schrieben die Bischöfe am Montag (Ortszeit).
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21.02.2017

Gesundheitsausgaben in Deutschland deutlich gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im Jahr 2015 deutlich um 15 Milliarden Euro oder 4,5 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteile, gaben die Deutschen insgesamt 344,2 Milliarden Euro für ihre Gesundheit aus. Das waren 4.213 Euro je Einwohner. Mehr als jeder neunte Euro wurde somit in diesem Bereich verwendet. Dies entspricht einem Anteil von 11,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes.
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20.02.2017

Kardinal Marx erinnert an katholische Soziallehre

Mit Blick auf die gesellschaftlichen und sozialen Verwerfungen der Gegenwart hat Kardinal Reinhard Marx zu einer Wiederentdeckung der katholischen Soziallehre aufgerufen. Sie sei ein "großer Schatz" und ein auf die jeweilige Situation angewandtes Evangelium, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Wochenende in München. Die Kirche trete für "Recht und Gerechtigkeit in der modernen Gesellschaft, in der Industriegesellschaft, in der kapitalistischen Gesellschaft" ein.
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20.02.2017

Forderung nach Einwanderungsgesetz

Nach der Ansicht von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler benötigt Deutschland ein Einwanderungsgesetz. Köhler warnt vor der Suche nach kurzfristigen und einfachen Lösungen in der Entwicklungspolitik und der Flüchtlingsfrage. Im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" sagte er, er könne "nicht verstehen und akzeptieren, wenn über Menschen, über Flüchtlinge, als Masse berichtet wird, zumal als eine, die ein Riesenproblem ist."
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20.02.2017

Kritik an Abschiebungen nach Afghanistan nimmt zu

Die Diskussion um die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan geht weiter. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), fordert einen generellen Stopp dieser Abschiebungen. Nordrhein-Westfalen kündigte zudem an, sich nicht an der bevorstehenden dritten Sammelabschiebung zu beteiligen.
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20.02.2017

Katholische Publizisten starten Solidaritätsaktion für den Papst

Katholische Publizisten aus dem deutschsprachigen Raum haben am Wochenende einen "Weckruf" veröffentlicht, um ihre Unterstützung für Papst Franziskus zu demonstrieren. Die Initiatoren die sich zum großen Teil selbst durchaus konservativ verorten, kritisieren darin scharf "eine Kampagne konservativer katholischer Publizisten gegen Papst Franziskus". Zugleich distanzieren sie sich von den "Zweifeln" (Dubia) vier prominenter Kardinäle, die das Papstschreiben "Amoris laetitia" als "Bruch des Lehramtes hinsichtlich der Ehepastoral" angreifen würden.
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17.02.2017

Umfrage: Poppiger „Gottesdienst“ im Gebetshaus – Eine gute Sache?

Das Gebetshaus in Augsburg zieht viele junge Christen an, nicht erst seit der „Mehr-Konferenz“ im Januar. Rund um die Uhr feiern sie dort ihren Glauben – mit Andachten, Fürbitten und Lobpreis. Was halten Sie von dieser neuen poppigen Art des „Gottesdiensts“? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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17.02.2017

Frauenverbände gegen Down-Syndrom-Test als Kassenleistung

Katholische Frauenverbände weisen auf Risiken der Pränataldiagnostik und dem damit verbundenen Down-Syndrom-Bluttest hin. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sieht die Gefahr, dass eine Weiterentwicklung der Untersuchungen zur gesellschaftlichen und individuellen Erwartung führe, ein vermeintlich perfektes Kind zur Welt zu bringen, heißt es in einer Erklärung vom Donnerstag.
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17.02.2017

"Woche der Brüderlichkeit" wird in Paulskirche eröffnet

Foto (KNA): Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Friedrich Christian Hess tagten 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung der deutschen Lande. Die diesjährige bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird am ersten Sonntag im März in der Paulskirche in Frankfurt am Main zentral eröffnet. Sie steht unter dem Motto "Nun gehe hin und lerne". Das kündigte der Deutsche Koordinierungsrat der bundesweit 85 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Donnerstag vor Journalisten in der Mainstadt an. Der Koordinierungsrat veranstaltet die jährliche "Woche der Brüderlichkeit".
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17.02.2017

Kirchen laden zu großem Ökumenischem Fest nach Bochum ein

Zu einem großen Ökumenischen Fest laden die beiden großen Kirchen anlässlich des Reformationsgedenkjahrs im September ein. Unter dem Leitwort "Wie im Himmel, so auf Erden" wollen die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Bochum ein Zeichen der Verbundenheit setzen und ihre gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft bekunden, teilten die beiden Kirchen am Donnerstag in Bonn und Hannover mit.
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17.02.2017

Gestohlenes Borghorster Stiftskreuz offenbar wieder aufgetaucht

Das vor über drei Jahren gestohlene Borghorster Stiftskreuz ist offenbar wieder aufgetaucht. Wie die "Westfälischen Nachrichten" am Donnerstagabend berichteten, will Münsters Bischof Felix Genn bei einem Pressegespräch an diesem Freitag darüber berichten, wie und wo das auf mehrere Million Euro geschätzte Kunstwerk aus dem Mittelalter wieder aufgetaucht ist.
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16.02.2017

Adveniat: Trump zerstört jahrelange Entwicklungsarbeit

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat warnt vor einer perfiden und destruktiven Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump gegen den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent. "Ich sehe vieles zusammenbrechen, was in der Entwicklungspartnerschaft über Jahre, auch mit unserer Hilfe, aufgebaut worden ist", sagte der scheidende Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Bernd Klaschka, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag).
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16.02.2017

Bundestagspräsident würdigt Hospiz- und Palliativ-Verband

Foto (KNA): Bundestagspräsident Norbert Lammert am 25. Februar 2015 in Berlin. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat allen in der Hospiz- und Palliativarbeit engagierten Menschen gedankt und die Verbundenheit des gesamten Bundestages mit dem Anliegen betont. "Sie nehmen schwerstkranke, sterbende Menschen in ihrer Einmaligkeit wahr, sie pflegen und begleiten Menschen in dieser schweren Zeit und ermöglichen ihnen einen würdevollen Abschied", sagte Lammert am Mittwochabend in Berlin. Der Bundestagspräsident äußerte sich zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV), zu der über 200 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden nach Berlin gekommen waren. Der DHPV wurde 1992 als Interessenvertretung der Hospizbewegung und bundesweiter Dachverband gegründet. Heute engagieren sich bundesweit mehr als 100.000 Menschen zumeist ehrenamtlich in Hospizen und Palliativstationen.
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16.02.2017

Papst-Stiftung ehrt zwei Deutsche mit Preis zu Soziallehre

Zwei Deutsche sind unter den Preisträgern eines hochdotierten Vatikan-Preises: Die Päpstliche Stiftung "Centesimus annus - pro Pontifice" ehrt den katholischen Theologen Markus Vogt und den Hörfunkjournalisten Burkhard Schäfers für ihre Arbeiten zur katholischen Soziallehre, wie die Stiftung am Mittwoch im Vatikan mitteilte. Der Preis "Wirtschaft und Gesellschaft" ist mit insgesamt 50.000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung in diesem Bereich. Vogt wurde für seine wissenschaftliche Publikation geehrt, Schäfers erhielt einen der zwei Medienpreise. Vorsitzender der Jury ist der Münchner Kardinal Reinhard Marx.
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16.02.2017

Katholiken und Lutheraner in Ethikfragen weitgehend einig

Katholiken und Lutheraner in Deutschland sehen bei ihrem jeweiligen Menschenbild und in ethischen Fragen keine grundlegenden Unterschiede. Das geht aus dem am Mittwoch vorgelegten Papier "Gott und die Würde des Menschen" einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) hervor. "Auch hier gilt: Uns eint mehr, als uns trennt", erklärte der katholische Ökumenebischof Gerhard Feige. Der Catholica-Beauftragte der VELKD, Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, sprach von einer "ökumenischen Selbstvergewisserung".
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15.02.2017

Koalition einigt sich auf Verbot von Kinderehen

Nach Monate langem Streit hat sich die Regierungskoalition auf ein Gesetz gegen Kinderehen geeinigt. Wie eine Sprecherin der SPD-Fraktion am Dienstag in Berlin bestätigte, verständigten sich die Fraktionschefs Volker Kauder (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) sowie die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, darauf, den Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) jetzt zügig umzusetzen.
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15.02.2017

Umfrage: Beruf und Ehrenamt lassen sich schlecht vereinbaren

Viele erwerbstätige Deutsche halten die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf für schwierig. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung. Danach engagiert sich ein Drittel aller Berufstätigen (34 Prozent) ehrenamtlich, zwei Drittel (66 Prozent) tun dies nicht. Die große Mehrheit dieser Gruppe (79 Prozent) glaubt, ehrenamtliche Tätigkeiten weniger gut oder schlecht mit dem Job in Einklang bringen zu können.
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15.02.2017

Kardinal: Kirche kann Wiederverheiratete zu Kommunion zulassen

Aus Sicht des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Francesco Coccopalmerio, könnte die katholische Kirche wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zur Kommunion zulassen. Das geht aus einem am Dienstag im Vatikan vorgestellten Buch des Kurienkardinals zum strittigen achten Kapitel des Schreibens "Amoris laetitia" von Papst Franziskus hervor. Bei der Präsentation wurde mehrfach betont, Coccopalmerio, der selbst nicht anwesend war, habe das Buch als Moraltheologe und nicht als Kirchenrechtler verfasst.
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15.02.2017

Deutsche Entwicklungsbank wirbt für Investitionen in Afrika

Die Deutsche Entwicklungsbank DEG wirbt für mehr Investitionen in Afrika. Der Kontinent berge große wirtschaftliche Potenziale, die Bevölkerung sei jung und der Unternehmergeist sehr ausgeprägt, sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Bruno Wenn, am Dienstag in Köln. Zugleich rief Wenn die Bundesregierung auf, über Hermes-Bürgschaften Investitionen deutscher Firmen besser gegen politische Risiken abzusichern, die Unternehmer gerade aus dem klein- und mittelständischen Bereich nicht alleine auffangen könnten.
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07.02.2017

Nach Plakataktion: Bischöfe unterstützen Reformkurs des Papstes

Nach dem Auftauchen papstkritischer Plakate in Rom haben sich Italiens Bischöfe demonstrativ hinter Papst Franziskus gestellt. Die Aktion sei eine "Verunglimpfung des Nachfolgers Petri", heißt es in einer Erklärung der Bischofskonferenz vom Montagabend. Die katholische Kirche in Italien unterstütze Franziskus' "Bemühen um einen Weg der Reform", der die Kirche dem Evangelium und den "Zeichen unserer Zeit" weiter annähere.
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07.02.2017

Neue Zahlen zu Missbrauch in der australischen Kirche - Ausmaß "grauenvoll"

Bis zu 40 Prozent der Mitglieder katholischer Orden in Australien sowie sieben Prozent der Priester des Landes sollen in Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch zwischen 1950 und 2009 verwickelt gewesen sein. Das geht aus am Montag veröffentlichten Daten der nationalen Missbrauchskommission hervor. Unter den katholischen Orden wurden demnach mehr als 20 Prozent der Maristen-Schulbrüder, Salesianer und Christlichen Brüder des Missbrauchs beschuldigt. Mit 40,4 Prozent fielen vor allem die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott negativ auf.
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07.02.2017

Rund 48.000 Mädchen und Frauen in Deutschland beschnitten

Die Zahl der in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen, die an Genitalverstümmelung leiden, ist einer Studie zufolge wegen der Migration deutlich gestiegen. Vor rund einem Jahr lebten etwa 48.000 Betroffene in der Bundesrepublik, knapp 30 Prozent mehr als Ende 2014. Das geht aus einer Studie hervor, die am Montag - am Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung - in Berlin vom Bundesfamilienministerium vorgestellt wurde. Herausgegeben wurde die Untersuchung, die sich auf den Zeitraum Ende 2015 bis Anfang 2016 bezieht, von Integra, der Dachorganisation von Nichtregierungsorganisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung.
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07.02.2017

Papst empfängt Bedford-Strohm und Kardinal Marx

Foto (KNA): Papst Franziskus empfängt zu einer Audienz am 6. Februar 2017 im Vatikan Kardinal Reinhard Marx (l.), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; Heinrich Bedford-Strohm (2.v.l.), Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); und Kardinal Kurt Koch (3.v.l.), Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Papst Franziskus hat den Vorsitzenden des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zu einer Audienz im Vatikan empfangen. Begleitet wurde Bedford-Strohm am Montag vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sowie einer ranghohen EKD-Delegation.
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06.02.2017

Einziges Kirchenlied in den Charts - "Danke"-Komponist gestorben

Martin Gotthard Schneider, Theologe und Komponist des weltbekannten "Danke"-Liedes, ist am Wochenende gestorben. Er wurde 86 Jahre alt, wie die Familie am Samstag in Konstanz mitteilte. "Danke für diesen guten Morgen" schaffte es demnach als bisher einziges Kirchenlied 1963 in die deutschen Charts. Zwei Jahre zuvor hatte Schneider das Lied komponiert, das in 25 Sprachen übersetzt wurde.
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06.02.2017

Deutsche Priester geben 5,16 Millionen für Kirche in Nordeuropa

Solidarität von Priestern für Priester: Deutsche Geistliche haben durch Verzicht auf ein Prozent ihres Gehalts einen Millionenbetrag an Mitbrüder in Mittel-, Ost- und Nordeuropa gespendet. Das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe teilte am Freitag in Paderborn mit, man habe für 2017 rund 5,16 Millionen Euro für die Geistlichen überwiesen.
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06.02.2017

Bischof Feige: Ohne Hass der Reformationsgeschichte gedenken

Der katholische "Ökumenebischof" Gerhard Feige hebt die Bedeutung eines "heilvollen Gedenkens" an die schmerzliche Trennung zwischen den beiden großen Kirchen hervor. Im Laufe der Jahrhunderte hätten sich zwischen Katholiken und Protestanten viel zu oft "Hass und Unverständnis, Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit" angehäuft, sagte der Magdeburger Bischof laut Redemanuskript zum Abschluss der 44. Ansgar-Woche am Sonntag in Hamburg. Damit diese Erinnerung heilen könne, sei es notwendig, dass "alle Gläubigen sich in gemeinsamer Buße" zu Gott bekehrten, so der Ökumene-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz.
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06.02.2017

Bischöfe veröffentlichen Hirtenbrief gegen Dutertes Drogenkrieg

Die katholischen Bischöfe der Philippinen haben zum Widerstand gegen den "Drogenkrieg" von Präsident Rodrigo Duterte aufgerufen. "Wenn wir dem Töten von mutmaßlichen Drogenabhängigen zustimmen oder dies zulassen, sind wir mitverantwortlich für ihren Tod", heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Hirtenbrief der Bischofskonferenz. Darin werfen die Bischöfe Duterte vor, eine "Herrschaft des Terrors unter den Armen" zu schaffen.
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03.02.2017

Bischöfe: Ditib muss konsequent gegen Judenhass vorgehen

Die katholischen Bischöfe in Deutschland fordern den deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib auf, das Thema "Judenhass innerhalb des eigenen Verbandes offen zu thematisieren und konsequent dagegen vorzugehen". Antisemitismus - von welcher Seite auch immer - dürfe "in unserer Gesellschaft keinen Platz haben" und müsse "entschlossen bekämpft werden", betonten die Bischöfe Georg Bätzing und Ulrich Neymeyr am Donnerstag in Bonn. Bätzing ist Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog in der Deutschen Bischofskonferenz, Neymeyr ist Vorsitzender der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum.
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03.02.2017

Vatikan: Pop und Rock kann Inspiration für Kirchenmusik sein

Foto (KNA): Notker Wolf, Abtprimas der Benediktiner, spielt E-Gitarre bei einem Auftritt mit seiner Band "Feedback" auf dem Ökumenischen Kirchentag am 14. Mai 2010 in München. Der Vatikan sieht in Pop und Rock eine Inspirationsquelle für geistliche Musik. "Natürlich hat liturgische Musik eine besondere Form. Aber sie kann auch von Pop und anderer Musik stimuliert werden", sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi, am Donnerstag im Vatikan. Oft enthalte auch diese Form der Musik Bezüge zum Glauben; zudem erreiche sie besonders viele Jugendliche. Als Beispiel verwies Ravasi etwa auf Künstler wie David Bowie, Leonard Cohen oder Prince. Diese hatte er zu ihrem Tod zuletzt jeweils mit einem Tweet gewürdigt.
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03.02.2017

Weiterhin große Zustimmung für Bischofswort zu "Amoris laetitia"

Die Stellungnahme der katholischen deutschen Bischöfe zum Papstschreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie stößt weiterhin auf große Zustimmung. "Das Bischofswort ist kein Festzurren auf eine neue Verhaltensordnung, sondern atmet eine große Freiheit", sagte die Leiterin der Ehe- und Familienseelsorge im Erzbistum Berlin, Ute Eberl am Donnerstag dem Internetportal katholisch.de. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) sprach von einem "Meilenstein für die Neuausrichtung der Ehe-und Familienpastoral".
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03.02.2017

Würzburger Bischof wünscht sich Experimente

Der scheidende Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat die Gemeinden seiner Diözese aufgerufen, in der bischofslosen Zeit neue Formen des "Kircheseins" auszuprobieren. In einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ermutigt er insbesondere dazu, "nach geeigneten Modellen für die Leitung zu suchen und sie zu erproben". Auch sollten die Beschäftigten Erfahrungen mit der unterschiedlichen Gestaltung seelsorglicher Räume sammeln und auswerten. Auf dieser Basis könnten sie mit dem nächsten Bischof eine für die kommenden Jahre maßgebliche Entscheidung fällen.
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03.02.2017

Kein Papst-Konterfei mehr auf Vatikan-Münzen: Eine gute Entscheidung?

Auf der einen Seite der Aufdruck des Nennwerts, auf der anderen das Konterfei von Papst Franziskus: Solche Münzen werden wohl bald zur Rarität, denn der Papst will sein Gesicht nicht mehr auf den vatikanischen Euro-Geldstücken sehen. Stattdessen soll dort nun das päpstliche Wappen abgebildet sein. Was meinen Sie: Ist das eine gute Entscheidung von Franziskus? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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02.02.2017

"Amoris laetitia" - Große Zustimmung für Bischofswort

Die Stellungnahme katholischer deutscher Bischöfe zum Papstschreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie stößt auf große Zustimmung. Die Bischöfe unterstützten und konkretisierten damit den Weg, den Papst Franziskus vorgezeichnet habe, erklärte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, am Mittwoch in Bonn. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller sagte kirche-und-leben.de, dass das Wort der Bischöfe "in pastoral wertschätzender Sprache" die wesentlichen Anliegen des Papstes aufgreife.
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02.02.2017

Kardinal Müller: Bischöfe haben Papst nicht zu interpretieren

Die vatikanische Glaubenskongregation hat sich erneut gegen eine Auslegung des Papstschreibens zu Ehe und Familie durch einzelne Bischöfe ausgesprochen. "Der Papst interpretiert die Bischöfe, es ist nicht an den Bischöfen, den Papst zu interpretieren", sagte der Präfekt der Kongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der italienischen Zeitschrift "Il Timone".
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02.02.2017

Katholische Frauenverbände für offenen Umgang mit Flüchtlingen

Ein klares politisches Bekenntnis zu einem offenen, solidarischen Umgang mit Flüchtlingen haben Vertreterinnen der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände bei ihrem Präsidientreffen in Nals (Südtirol) abgegeben. "Wir ermutigen unsere Mitglieder, weiter politische Verantwortung zu übernehmen, Populismus und Angstmacherei entgegenzutreten und zur rhetorischen Abrüstung beizutragen", teilten die Vertreterinnen der fünf Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung am Mittwoch mit.
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02.02.2017

Gesellschaft für bedrohte Völker sorgt sich um Christen im Sudan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft dem Sudan vor, Christen aufgrund ihres Glaubens zu diskriminieren und in ihrer Religionsfreiheit zu verletzen. "Wir sind erschüttert über einen unfairen Gerichtsprozess und hohe Gefängnisstrafen gegen drei Christen, die sich nur für mehr Religionsfreiheit in dem überwiegend muslimischen Staat eingesetzt haben", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
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01.02.2017

Papst ändert Praxis bei Bischofsberichten: Gespräche statt Reden

Foto (KNA): Die deutschen Bischöfe mit Papst Franziskus am 20. November 2015. Vom 16. bis zum 20. November 2015 absolvierten die 67 deutschen Bischöfe ihren turnusgemäßen Ad-limina-Besuch in Rom, um dem Papst und der Kurie über die Situation der Kirche in Deutschland zu berichten. Papst Franziskus setzt seit diesem Jahr bei den turnusmäßigen Besuchen von Bischofskonferenzen aus der Weltkirche auf freie Gespräche hinter verschlossenen Türen. Wie Vatikansprecher Greg Burke am Dienstag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur bestätigte, wird es deshalb zu den sogenannten Ad-limina-Besuchen der Bischöfe keine schriftlichen Reden des Papstes mehr geben. In den Ansprachen war Franziskus - teils auch kritisch - auf die jeweilige Lage der katholischen Kirche in den Ländern eingegangen. Die geschriebenen Reden hatte er dabei oft nicht verlesen, sondern nur ausgehändigt und stattdessen frei gesprochen. Die schriftlichen Texte veröffentlichte der Vatikan anschließend.
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01.02.2017

Feige lobt ökumenischen Lernprozess durch Reformationsgedenken

Die Vorbereitungsdekade auf das Reformationsgedenken hat nach Einschätzung des katholischen "Ökumenebischofs" Gerhard Feige eine "zunehmende ökumenische Sensibilität" erzeugt. "Es gibt erfreuliche Anzeichen dafür, dass der ökumenische Lernprozess der letzten Zeit uns auf dem Weg zu Christus und zueinander ein weiteres Stück vorangebracht hat", sagte der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz am Montagabend in Paderborn. Er fügte hinzu: "Welche Perspektive vor uns liegt, hängt freilich auch davon ab, ob wir wirklich an der Einheit der Kirche interessiert sind, wie es uns gelingt, sich in den theologischen Vorstellungen und kirchlichen Lebensvollzügen zu verständigen, und was wir letztlich dem Wirken des Heiligen Geistes zutrauen."
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01.02.2017

Caritas international weitet Hilfen für Hungernde in Afrika aus

Caritas international weitet seine Hilfen für Hunderttausende Hungernder in Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun aus. Von der Krise am Tschadsee seien neun Millionen Menschen betroffen, erklärte die katholische Hilfsorganisation am Dienstag in Freiburg. Laut den Vereinten Nationen handelt es sich um die schwerste humanitäre Krise in Afrika.
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01.02.2017

400.000 Russen fordern Abtreibungsverbot

In Russland drängen Abtreibungsgegner mit einer Petition auf eine Gesetzesverschärfung. Bereits rund 400.000 Russen hätten mit ihrer Unterschrift die Abschaffung der "legalen Ermordung von Kindern vor der Geburt" gefordert, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf die Organisatoren. Zu den Unterzeichnern gehören demnach neben dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. und Bischöfen auch Schauspieler, Sportler und Politiker.
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31.01.2017

Solwodi-Gründerin Lea Ackermann wird 80

Foto (KNA): Ordensschwester Lea Ackermann, Gründerin der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Solwodi, am 24. September 2015 vor dem Hauptsitz der Organisation in Boppard-Hirzenach. Die Gründerin des Frauenhilfswerks Solwodi, Ordensschwester Lea Ackermann, wird am Donnerstag 80 Jahre alt. Zu dem runden Geburtstag richtet das Hilfswerk am gleichen Tag einen Festakt in Boppard-Hirzenach aus, an dem der Trierer Bischof Stephan Ackermann und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilnehmen.
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31.01.2017

Landgericht Köln verurteilt sieben Männer wegen Kirchenraubs

Das Landgericht Köln hat sieben Mitglieder einer Diebesbande zu Haftstrafen von dreieinhalb bis vier Jahren und sieben Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Männer 2013 und 2014 in bis zu fünf Fällen unter anderen in Kirchen einbrachen, um Wertgegenstände zu entwenden, wie es am Montag in Köln hieß. (Az. 101 KLs 13/15)
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31.01.2017

Kirche startet neues Internetportal rund um katholische Schulen

Die rund 900 katholischen Schulen in Deutschland präsentieren sich ab sofort auf dem neuen Internetportal www.katholische-schulen.de. Eltern, Schüler, Lehrer und andere Interessierte könnten sich hier unter anderem über das Angebot der Schulen informieren und passende Einrichtungen in ihrer Nähe finden, erklärte der katholische Schulbischof Hans-Josef Becker zum Start der Seite am Montag.
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31.01.2017

US-Bischöfe fordern Solidarität mit muslimischen Flüchtlingen

Die US-Bischofskonferenz hat mit Blick auf das von Präsident Donald Trump erlassene Einreiseverbot zu Solidarität mit muslimischen Flüchtlingen aufgerufen. Zwar wolle man sich nicht in die Politik einmischen, die Kirche werde jedoch nicht darauf verzichten, Menschen aller Glaubensrichtungen vor "gnadenlosen Verfolgern" zu verteidigen, hieß es in einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung des US-Bischofskonferenz-Vorsitzenden Kardinal Daniel DiNardo und seines Stellvertreters Erzbischof Jose Gomez.
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30.01.2017

Papst besorgt über "Ausblutung" katholischer Orden

Papst Franziskus hat sich besorgt über den Mitgliederschwund katholischer Orden geäußert. "Wir leben geradezu in einer Zeit der Ausblutung, die das religiöse Leben und damit das Leben der Kirche selbst schwächt", sagte er am Samstag im Vatikan vor Ordensleuten. Die Treue zum Ordensleben werde derzeit auf eine harte Probe gestellt. Der Papst forderte zugleich eine bessere seelsorgliche Begleitung von Ordensleuten. Viele Berufungen gingen deshalb verloren, weil es an guten Begleitern fehle. "Es ist schwierig, treu zu sein, wenn man alleine auf dem Weg ist", so Franziskus vor der Vollversammlung der vatikanischen Kongregation für das Ordensleben. Die Ordensleute ermahnte er zu einem einfachen Leben an der Seite der Armen und Notleidenden.
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30.01.2017

Kurienkardinal: Kirchen-Einheit in absehbarer Zeit möglich

Foto (KNA): Walter Kasper, emeritierter Kurienkardinal, nach der Sitzung der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie am 24. Oktober 2015 im Vatikan. Eine Wiedervereinigung der Christen ist nach Einschätzung des früheren vatikanischen Chefökumenikers Walter Kasper in absehbarer Zeit möglich. Es werde aber keine Einheitskirche entstehen, "in der alles gleichgestaltet wird, sondern eine Einheit in versöhnter Verschiedenheit, in der auch die geschichtlich gewachsenen Formen respektiert werden müssen", sagte der Kurienkardinal am Samstag beim Neujahrsempfang der Erzdiözese Bamberg in Coburg. Auch Erzbischof Ludwig Schick rief zu energischen Anstrengungen für Ökumene und Kircheneinheit auf.
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30.01.2017

Unicef: 3,3 Milliarden Euro für 48 Millionen Kinder in Not

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef will im laufenden Jahr rund 3,3 Milliarden Euro für 48 Millionen Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten zur Verfügung stellen. Rund 535 Millionen Kinder, etwa jedes vierte weltweit, lebten in Ländern, die von Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen seien, heißt es in einem am Dienstag (31. Januar) veröffentlichten Spendenaufruf des Hilfswerks. Naturkatastrophen, Klimawandel oder bewaffnete Auseinandersetzungen setzten Kinder Gewalt und Ausbeutung aus, vertrieben sie aus ihrer Heimat und hinderten sie am Schulbesuch.
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30.01.2017

Botschaftsbericht über schwere Verbrechen gegen Flüchtlinge in Libyen

Angesichts eines möglichen Migrationspakts mit Libyen hat das Auswärtige Amt die Lage in den Flüchtlingslagern des Landes ungewöhnlich scharf kritisiert. Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet in einer sogenannten Diplomatischen Korrespondenz an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien von "allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen". Das berichtet die "Welt am Sonntag" mit Bezug auf das Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Wörtlich heißt es demnach: "Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen."
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27.01.2017

Umfrage: Transplantationen auf neuem Tiefstand – würden Sie Ihre Organe spenden?

Die Zahl der Organspenden ist seit Jahren rückläufig. 2016 erreichte sie einen neuen Tiefstand. Kritikern ist das recht: Für sie kommt die Organentnahme wegen des zugrundeliegenden Hirntod-Konzepts einer Tötung nahe. Pallotinerpater Klaus Schäfer dagegen sieht in der Organspende ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe. Er ist enttäuscht über die aktuellen Zahlen. Wie stehen Sie zur Organspende? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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27.01.2017

Kirche und Politik betonen hohen Status des Holocaust-Gedenkens

Vertreter aus Kirche und Politik in Deutschland unterstreichen die Erinnerungskultur am heutigen Tag des Holocaust-Gedenkens. Der Bamberger katholische Erzbischof Ludwig Schick rief am Freitag in den Sozialen Netzwerken zum Gebet für die von den Nationalsozialisten Getöteten auf. Gleichzeitig forderte er "nie mehr Genozide und Euthanasie" und betonte "jedes Menschenleben ist heilig". Der Bundestag erinnert dieses Jahr besonders an die Opfer des sogenannten Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten.
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27.01.2017

Bund will Begleitung junger Flüchtlinge stärker fördern

Das Bundesfamilienministerium will die Beratungsangebote für junge Flüchtlinge ausbauen. Wie das Ministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte, sollen an allen Standorten der Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Flüchtlinge, die rechtmäßig oder mit Duldung in Deutschland leben, beraten und begleitet werden. Laut Familienstaatssekretär Ralf Kleindiek, sollen die guten Erfahrungen an Modellstandorten nun auf alle Einrichtungen übertragen werden. Die Erprobungsphase sollte eigentlich erst Ende des Jahres ablaufen.
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27.01.2017

Vorsitzender der US-Bischöfe lehnt Mauer zu Mexiko ab

Die US-Bischöfe kritisieren den geplanten Mauerbau an der Grenze zu Mexiko. "Als Erzbischof einer Diözese in Texas glaube ich, dass der Auftrag, eine Mauer an unserer Grenze zu Mexiko zu bauen, Migranten nur anfälliger für Menschenhändler und Schlepper macht, heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, vom Mittwoch (Ortszeit). Die Kirche bleibe fest in ihrem "Engagement für eine Reform, die umfassend, mitfühlend und von gesundem Menschenverstand getragen ist".
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27.01.2017

Dompropst Bachner: Derzeit keine Scanner im Kölner Dom

Der Kölner Dompropst Gerd Bachner hat Darstellungen widersprochen, im Dom würden zur Sicherheit Scanner eingesetzt. "Das mit den Scannern ist gestern irgendwie in die Welt geraten", sagte er am Donnerstag dem Kölner domradio. "Ich habe eigentlich genau das Gegenteil gesagt. Nämlich, dass wir keine Scanner haben." Doch habe er den Zusatz "derzeit" gebracht. "Wir können immer nur sagen, was heute notwendig ist", so der Hausherr der Kathedrale.
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26.01.2017

Hunderttausende zu "Marsch für das Leben" in Washington erwartet

Eine Woche nach dem Frauenmarsch erwartet die US-amerikanische Hauptstadt wieder Hunderttausende Demonstranten. Am Freitag wollen die Teilnehmer des "March for Life" ("Marsch für das Leben") unter dem Motto "the Power of One" auf der National Mall demonstrieren. Neben dem New Yorker Kardinal Timothy Dolan steht auch die Chefberaterin des neuen US-Präsidenten, Kellyanne Conway, auf der Rednerliste.
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26.01.2017

Kardinal Marx: Mehr Wertschätzung für die Frühpädagogik

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich für mehr Wertschätzung für die Frühpädagogik ausgesprochen. Kindertageseinrichtungen seien wichtige Orte der Integration und Inklusion, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in München. Anlass war der Festakt zum 100. Gründungstag des Verbands katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern. Alle Schichten der Bevölkerung kämen in den Kitas zusammen. Sie sollten deshalb einladende und gute Orte für alle Mädchen und Jungen sein.
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26.01.2017

Bundesinnenminister lädt zum Bürgerdialog über Glauben ein

Zu einem Bürgerdialog über Glauben und Nichtglauben sowie das Verhältnis von Staat und Religionen lädt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) am 3. Februar nach Leipzig ein. Er wolle auch darüber ins Gespräch kommen, "wie wir trotz unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen friedlich in unserer Gesellschaft miteinander leben können", kündigte der Minister am Mittwoch in Berlin an.
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26.01.2017

Bischof Zdarsa wirbt im Reformationsgedenkjahr für Demut

Foto (KNA): Bischof Konrad Zdarsa Im Reformationsgedenkjahr ruft der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa die Christen aller Konfessionen zu gegenseitigem Verständnis und zur Demut auf. Es gehe um gemeinsame Gewissenserforschung, Umkehr und Verzeihen, sagte er am Mittwochabend in Augsburg. "Das ist die Reform der Kirche. Nicht durch uns, sondern in uns."
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25.01.2017

Großmeister des Malteserordens tritt zurück

Der Großmeister des Malteserordens, Matthew Festing (67), ist zurückgetreten. Die römische Zentrale des Malteserordens bestätigte am Mittwoch, dass Papst Franziskus Festing in einer Audienz am Dienstag zu diesem Schritt aufgefordert habe. Offiziell gültig sei der Rücktritt erst, wenn der Rat des Ordens den Amtsverzicht annehme, sagte eine Sprecherin des Ordens auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dies sei jedoch nur noch eine Formalie. Das Gremium werde in den nächsten Tagen zusammentreten.
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25.01.2017

Wehrbeauftragter: Muslimische Seelsorge für Soldaten überfällig

Die Einführung einer muslimischen Seelsorge für Soldaten dauert aus Sicht des Wehrbeauftragten des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), zu lange. Das Ministerium prüfe auch auf Bitten einzelner Soldaten seit längerem die Ausweitung der Militärseelsorge um eine muslimische Betreuung. "Das ist erfreulich, dauert aber inzwischen zu lange", schreibt der Wehrbeauftragte in seinem Jahresbericht 2016, den er am Dienstag in Berlin vorstellte. Schätzungen zufolge sind etwa 0,8 Prozent beziehungsweise 1.400 bis 1.600 Soldaten muslimischen Glaubens.
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25.01.2017

Mehrheit befürwortet Berufstätigkeit der Mütter von Kleinkindern

Eine Mehrheit der 24- bis 43-Jährigen in Deutschland ist dafür, dass Mütter mit Kindern im Alter von zwei Jahren berufstätig sind. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) vorgelegten Untersuchung hervor.
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24.01.2017

Kirchen kritisieren zweite Sammelabschiebung nach Afghanistan

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben die zweite Sammelabschiebung von abgelehnten Asylbewerbern nach Afghanistan kritisiert. "Kein Mensch darf in eine Region zurückgeschickt werden, in der sein Leben durch Krieg und Gewalt bedroht ist", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag in Bonn veröffentlicht wurde. Die Sicherheit der Person müsse Vorrang vor "migrationspolitischen Erwägungen" haben, betonten der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stefan Heße, und der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Rekowski.
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24.01.2017

Studie: Vereinbarkeit bei jungen Paaren hängt von Betrieben ab

Foto: KNA Laut einer neuen Studie haben Unternehmen einen großen Einfluss darauf, ob und wie sich Väter und Mütter mit kleinen Kindern ihre Aufgaben in Familie und Beruf teilen. Danach hängt es auch maßgeblich mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen und den Entwicklungsperspektiven in den Betrieben zusammen, wie sich Eltern entscheiden. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) stellte am Dienstag in Berlin die von ihrem Ministerium geförderte repräsentative Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) vor. Befragt wurden rund 800 erwerbstätige Paare mit Kindern unter 13 Jahren.
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24.01.2017

Merkel für Zusammenhalt gegen Populismus - Dank an Ehrenamtler

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ruft zu mehr Zusammenhalt und Offenheit in der Gesellschaft auf und warnt vor Abschottung, Polarisierung und Populismus. Dieser helfe nicht weiter angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen, sagte die Kanzlerin am Montagabend beim Diözesanempfang des Bistums Würzburg. Zugleich dankte Merkel den mehr als 20 Millionen Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren. Dieses riesige Netzwerk garantiere, dass das Zusammenleben funktionieren könne - auch dort, wo der Staat an seine Grenzen stoße: "Danke an dieses Netzwerk und Danke an die Kirchen", die hier besonders aktiv seien.
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24.01.2017

Bentele ruft zum Gedenken an "Euthanasie"-Opfer auf

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, hat zum Gedenken an die Opfer der sogenannten Euthanasie-Morde aufgerufen. "Wenn wir begreifen, dass Menschen vergast oder vergiftet wurden oder dass man sie verhungern ließ, weil sie angeblich wertlos waren, dann erkennen wir, was aus einer Gesellschaft wird, wenn sie Menschenwürde mit Füßen tritt und Anderssein nicht zulässt", sagte Bentele der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.
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23.01.2017

Bischöfe und Religionsvertreter wollen Populismus Stirn bieten

Deutsche Bischöfe und andere Religionsvertreter wollen Populismus und Fremdenfeindlichkeit die Stirn bieten. So dankte etwa der Trierer katholische Bischof Stephan Ackermann Demonstranten, die am Samstag in Koblenz gegen die Tagung europäischer Rechtspopulisten protestierten. Auch Papst Franziskus hatte sich am Wochenende zu Entwicklungen in Europa geäußert und Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933 gezogen. "In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen", sagte der Papst der spanischen Zeitung "El Pais".
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23.01.2017

Papst sieht bei Europas neuen Populisten Parallelen zu Hitler

In einem neuen Interview, das in der "Welt am Sonntag" zu lesen ist, zieht Papst Franziskus Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen in Europa und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933. Mit Blick auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump rät der Papst zu Besonnenheit und zum Abwarten. In der Weltwirtschaftskrise sei Deutschland ruiniert gewesen und habe Hitler gewählt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche: "Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört. In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen." In Krisenzeiten suchten die Menschen "einen Heilsbringer, der uns unsere Identität wiedergibt", sagte Franziskus. "Wir schützen uns mit Mauern und Stacheldraht vor den anderen Völkern, die uns unsere Identität nehmen könnten." Das sei "sehr schlimm".
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23.01.2017

Erzbischof Koch verurteilt Massentierhaltung

Foto (KNA): Bischof Heiner Koch Zum Auftakt der Grünen Woche hat der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch die moderne Tierhaltung scharf verurteilt. "Wir können die Augen nicht verschließen vor katastrophalen Zuständen in den großen Tierfabriken", kritisierte Koch am Samstag im rbb-Hörfunk. Schweinemäster "behandeln die Kreatur wie ein technisches Fließbandprodukt und schlachten die Tiere unter unsäglichen Bedingungen". Der Erzbischof wandte sich zudem gegen "Rinderzüchter, die ihren Tieren brutal Gewalt antun, indem sie sie auf tausende Kilometer lange Transporte durch halb Europa schicken".
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23.01.2017

Weltjugendtag in Panama im Frühjahr 2019

Der katholische Weltjugendtag in Panama findet vom 22. bis 27. Januar 2019 statt. Den Termin nannte der Gastgeber, Erzbischof Jose Domingo Ulloa Mendieta, laut US-Medienberichten am Freitag bei einer Pressekonferenz in Panama-Stadt. Der Termin wurde aus klimatischen Gründen vorgezogen; normalerweise findet der Weltjugendtag im Sommer statt.
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20.01.2017

Bischöfe fordern Ende des "Skandals" der israelischen Besatzung

Mit einem unmissverständlichen Appell für eine Zweistaatenlösung und für ein Ende der seit 50 Jahren andauernden israelischen Besatzung Palästinas hat eine internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land abgeschlossen. "Das ist ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen", heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Abschlusserklärung.
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Bistum Augsburg

> Ausgabe 9/2017: Ottmaringer Erklärung der Fokolar-Bewegung
> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

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