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Knobloch tritt nicht mehr an |
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Charlotte Knobloch (77), Vorsitzende des Zentralrats der Juden, wird nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren. Das kündigte sie auf einer Direktoriumssitzung des Rates in Frankfurt an. "Mit Respekt und Anerkennung" hätten Präsidium und Direktorium zur Kenntnis genommen, dass die Präsidentin bewusst einen Generationswechsel herbeiführen wolle, den sie aktiv unterstützen und begleiten werde, hieß es in einer Presseerklärung. Es herrsche Übereinstimmung, dass die Präsidentin ihr Amt bis zum Ende der Wahlperiode ausüben werde. |
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Bischof Mixa: Diplomatische Lösungen sind überfällig |
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Nach der Londoner Afghanistan-Konferenz hat der katholische Militärbischof Walter Mixa diplomatische Initiativen als überfällig bewertet. Aus kirchlicher Sicht seien militärische Mittel "nie allein geeignet, Konflikte zu lösen", sagte Mixa der in Landau erscheinenden Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag". Krieg sei aus der Sicht der Kirche immer ein Übel und eine Niederlage der Menschheit. Diplomatischen und politischen Mitteln sei grundsätzlich Vorrang einzuräumen. |
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Shimon Peres: Schoah verpflichtet zur Achtung des Lebens |
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Der israelische Präsident Shimon Peres hat zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zur Versöhnung aufgerufen. Die Schoah verpflichte zur Achtung der "Heiligkeit des Lebens, zur Gleichberechtigung aller Menschen, zu Freiheit und Frieden", sagte er bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag. Im Andenken an die von den Nazis ermordeten sechs Millionen Juden trug der Friedensnobelpreisträger von 1994 zu Beginn seiner Rede ein antikes aramäisches Segensgebet vor. |
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Hilfe für Haiti kommt auf Touren - Lage bleibt katastrophal |
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Papst Benedikt XVI. hat erneut zu internationaler Hilfe für das vom Erdbeben verwüstete Haiti aufgerufen. Unterdessen treffen in dem Karibikstaat immer mehr Mitarbeiter und Hilfsgüter kirchlicher und anderer Hilfswerke ein. Auch deutsche Bistümer beteiligen sich mit Spenden an der Hilfskampagne für die Erdbebenopfer. Über seinen Botschafter in Haiti verfolge er die Lage unmittelbar, sagte der Papst im Vatikan. Er lobte die Arbeit der karitativen Organisationen und rief zum Gebet auf - für die Verwundeten, die Obdachlosen und für alle, die auf so tragische Weise ihr Leben verloren hätten. |
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Papst verurteilt Attentat auf Christen in Ägypten |
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Nach dem Attentat auf koptische Christen in Ägypten hat Papst Benedikt XVI. religiös motivierte Gewalt verurteilt. Die Unterschiede zwischen den Religionen rechtfertigten ein solches Handeln in keinem Fall, sagte der Papst. Im Namen Gottes dürfe Gewalt nicht ausgeübt werden, hob das Kirchenoberhaupt vor mehreren Tausend Gläubigen auf dem Petersplatz hervor. |
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