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"Alarmzeichen" - Helfer warnen vor Prostitution von Flüchtlingen

Die Berichte über eine Prostitution junger Flüchtlinge in Berlin ist für Helfer ein "Alarmzeichen". Der Europabeauftragte der Organisation „Pro Asyl“, Karl Kopp, warnte vor dem Missbrauch junger Flüchtlinge als Prostituierte. "In Griechenland und anderen Transitländern gibt es das ganz massiv", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag). Gerade junge Menschen und Frauen seien verletzlich.

"Dass sich das in Deutschland fortsetzt, hat mich irritiert. Das ist ein Alarmzeichen", erklärte Diana Henniges vom Berliner Verein "Moabit hilft". Das Problem existiere seit Jahren. Betroffen seien in erster Linie Flüchtlinge, die wegen ihrer Herkunft eine schlechte Bleibeperspektive hätten. Oft hätten die Betroffenen auch keine Kenntnis des deutschen Asylrechts, zuweilen spielten Drogen eine Rolle. Es sei nötig, den Status der Flüchtlinge zu stärken. Außerdem müsse der Staat die Hilfsorganisationen mehr unterstützen.
Der Sender rbb-Inforadio hatte unter Berufung auf Organisationen berichtet, dass sich in Berlin immer mehr junge Flüchtlinge prostituierten. Den Angaben zufolge hat sich die Zahl der betreuten Jugendlichen im vergangenen Jahr vervielfacht.
Bei den Flüchtlingen handelt es sich laut Bericht überwiegend um junge Männer aus Afghanistan, Pakistan und Iran. Als Hauptursache sähen die Hilfsorganisationen mangelnde Unterstützungsangebote. Sobald die Flüchtlinge 18 Jahre alt seien, fielen viele aus dem Hilfesystem für Jugendliche heraus.

KNA

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