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Barcelonas Kardinal besucht Verletzte des Anschlags in Klinik

Kardinal Juan Jose Omella, Erzbischof von Barcelona, hat Verletzte des Terroranschlags vom Donnerstag in einer Klinik besucht. Der Kardinal brach einen geistlichen Aufenthalt in der Provinz Castellon ab, um den Menschen in seinem Bistum "in diesen Momenten des Schmerzes" beizustehen. Im Hospital del Mar in Barcelona erkundigte sich Omella nach dem Gesundheitszustand mehrerer Verletzter und dankte dem Klinikpersonal für seinen Einsatz.

Unterdessen verurteilte Kardinal Ricardo Blazquez, Erzbischof von Valladolid und Vorsitzender der Spanischen Bischofskonferenz, die Akte des Terrors in Barcelona und im Küstenort Cambrils. "Keinerlei religiöse Idee rechtfertigt einen Akt der Gewalt", sagte Blazquez laut spanischen Medienberichten. Der Kardinal bat zudem darum, Muslime nicht pauschal zu kriminalisieren. Diese Form des Terrorismus, so der Bischofskonferenzvorsitzende, "kann man nicht mit dem Islam gleichsetzen".
Am späten Donnerstagnachmittag war ein Lieferwagen in eine Menschenmenge auf der Flaniermeile Las Ramblas im Zentrum von Barcelona gerast. Offiziellen Angaben zufolge kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, mehr als 100 wurden teils schwer verletzt. Die Terrororganisation  "Islamischer Staat" (IS) reklamierte den Anschlag für sich. In der Nacht zu Freitag soll im spanischen Cambrils bei einer weiteren Terrorattacke eine Frau ums Leben gekommen sein. Die Polizei erschoss den Angaben zufolge mehrere mutmaßliche Attentäter.

KNA

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