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Chefdiplomat des Papstes führt "herzliches" Gespräch mit Putin

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ist am Mittwoch von Russlands Präsident Wladimir Putin empfangen worden. Beide unterhielten sich im Präsidentenpalast von Sotschi rund eine Stunde, gab der Vatikan nach dem Treffen bekannt.

Das Gespräch habe "in einem positiven, herzlichen Klima von Respekt und gegenseitigem Hören" stattgefunden. Gegenstand war den Angaben zufolge ein "offener Meinungsaustausch zu verschiedenen Themen, internationalen und mit Bezug auf die bilateralen Beziehungen".

Konkreter wurde das vatikanische Presseamt nicht. Beobachter erwarteten, dass Parolin als Chefdiplomat von Papst Franziskus und zweithöchster Repräsentant des Heiligen Stuhls nach dem Kirchenoberhaupt auch internationale Krisen wie den Ukraine-Konflikt und den Syrienkrieg zur Sprache bringen werde.

Parolin schenkte Putin eine Bronzedarstellung eines Olivenzweigs als Symbol des Friedens. Der russische Präsident revanchierte sich mit einem Münzsatz zu den Olympischen Spielen von Sotschi 2014.

Kardinalstaatssekretär Parolin kehrte noch am Mittwochabend nach Moskau zurück. Am Donnerstag wird er in Rom zurückerwartet. Im Rahmen seines am Montag begonnenen Besuchsprogramms in der russischen Hauptstadt war er am Dienstag mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow und mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. zusammengetroffen.

KNA

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