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Grab von Kardinal Meisner ist fertiggestellt

Das Grab von Kardinal Joachim Meisner in der Bischofsgruft des Kölner Doms ist fertiggestellt. Auf der Grabplatte aus Tuffstein finden sich neben dem Namen des früheren Kölner Erzbischofs auch dessen Bischofswappen, Geburtstag, Todestag sowie die Daten über Beginn und Ende seiner Amtszeit, wie das Domkapitel am Mittwoch mitteilte.

Für die Öffentlichkeit ist das Grab nicht zugänglich. Von der Krypta sei es jedoch möglich, durch ein Gitter einen Blick in die Erzbischöfliche Gruft zu werfen, hieß es. Mit Meisner haben dort elf Kölner Erzbischöfe ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der Geistliche hatte sich zu Lebzeiten sein Grab direkt gegenüber dem von Kardinal Josef Frings selbst ausgesucht.

Entworfen hat das Epitaph Steinmetzmeister Markus Heindl von der Kölner Dombauhütte, wie es hieß. Die Ausführung stamme von seinem Kollegen, Steinmetz und Bildhauer Markus Schroer.

Meisner war am 5. Juli in seinem Urlaub im bayerischen Bad Füssing im Alter von 83 Jahren gestorben. Er wurde zehn Tage später in der Bischofsgruft beigesetzt. Meisner stand dem Erzbistum Köln 25 Jahre (1989 bis 2014) vor.

KNA

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