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missio München fordert Verhandlungen für Syrien statt Gewalt

Der Präsident des internationalen katholischen Hilfswerk missio München, Wolfgang Huber, hat ein Ende des zermürbenden Kriegs in Syrien gefordert. Dies lasse sich nur am Verhandlungstisch und nicht mit Bomben erreichen, erklärte Huber am Montag in München. "Wir sind in der Pflicht, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen." Es sei höchste Zeit, dass die beteiligten Parteien sich an einem Tisch zusammensetzten und eine politische Lösung für den Konflikt herbeiführten.

Die Auseinandersetzungen der Großmächte, der Assad-Truppen und der Rebellen sowie weiterer politischer Kräfte dürften nicht weiter auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen werden, sagte Huber. Neben einer politischen Lösung forderte der missio-Präsident, die humanitäre Hilfe in dem vom Bürgerkrieg zerstörten Land weiter auszubauen. Das Netzwerk der katholischen Kirche könne hier eine entscheidende Rolle spielen.
Zuletzt hat missio München nach eigenen Angaben 100.000 Euro für die Arbeit der Franziskaner im syrischen Aleppo zur Verfügung gestellt. Das Geld komme vor allem Familien, Kindern, Alten und Kranken in der zerstörten Großstadt zugute. Die Ordensleute stellten Essen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs bereit, außerdem würden sie Familien helfen, ihre Strom- und Heizkosten zu bezahlen. Auch Reparaturen an Häusern und Wohnungen würden ermöglicht.

KNA

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