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Papst startet Versöhnungsreise nach Kolumbien

Papst Franziskus reist heute nach Kolumbien. Im Mittelpunkt steht der Versöhnungsprozess in dem südamerikanischen Land nach Jahrzehnten eines blutigen Konflikts mit der FARC-Guerilla.

Weiter will Franziskus bei der gut fünftägigen Reise zwei ermordete katholische Priester als Märtyrer seligsprechen. Neben großen Gottesdiensten in der Hauptstadt Bogota, in Villavicencio, Medellin und Cartagena sind auch Begegnungen mit den Spitzen des Staates sowie mit Vertretern der Kirche Lateinamerikas geplant.

Wie üblich besuchte das Kirchenoberhaupt am Vorabend der Reise die römische Basilika Santa Maria Maggiore, um für den Erfolg seiner Reise zu beten. Wie regelmäßig vor seinen Reisen kniete er in einer Seitenkapelle vor der Ikone der „Maria Salus Populi“ nieder und verweilte im stillen Gebet. Franziskus pflegt vor und nach Auslandsreisen das Madonnenbildnis in Santa Maria Maggiore zum Gebet aufzusuchen.

Kolumbiens Staatspräsident Juan Manuel Santos sagte im Vorfeld, der Papst komme „mit einer Botschaft der Versöhnung“. Nach 53 Jahren Konflikt werde es Zeit brauchen, Frieden zu schaffen. „Kolumbien ist nach dem Frieden mit der FARC kein Paradies auf Erden“, so der Friedensnobelpreisträger. Franziskus hatte eine Visite in Kolumbien zugesagt, wenn der Friedensprozess mit den FARC-Rebellen zu einem guten Ende käme. Das entsprechende Abkommen ging Ende November durch das Parlament.

KNA

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