Sonderveröffentlichung

Erben und vererben

Gemeinnützige Organisationen leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt und Gesellschaft. Ohne Spenden und Zuwendungen wäre das nicht möglich. Auch ein Testament kann helfen – und damit die Welt ein bisschen besser machen.

08.01.2019 - Anzeigen , Finanzen
Anzeige: Björn Schulz Stiftung
Für eine Zeit voller Leben

Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit betroffene Familien in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können, werden sie von verschiedenen ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt. Im Jahr 2017 konnten so 600 Familien begleitet werden. Der ambulante Kinderhospizdienst der Björn Schulz Stiftung entlastet seit 1997 als erster in Deutschland die Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleitern.

Anzeige: Malteser
Nachlass, der Freude schenkt

Sich ein eigenes Urteil bilden und selbst entscheiden – das ist für die meisten Menschen ganz selbstverständlich. Das kann sich durch einen Unfall oder eine Erkrankung aber schnell ändern.
Ein Beispiel: Bei einer Demenzerkrankung schwinden allmählich viele Alltagsfähigkeiten, in späteren Stadien auch die Geschäfts- und Testierfähigkeit. Auch um später Streit zu vermeiden, ist es ratsam, rechtzeitig ein gültiges Testament zu errichten.

Anzeige: NABU-Stiftung Nationales Naturerbe
Schöpfung bewahren

Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Feldlerchen, Kiebitze und farbenfrohe Schmetterlinge weit verbreitet auf den Wiesen und Feldern hierzulande. Heute sind viele der heimischen Tier- und Pflanzenarten fast verschwunden. Sie leiden unter der immer intensiveren Landnutzung, die Lebensräume zerstört. Die Natur verarmt.
Die vom Naturschutzbund (NABU e. V.) gegründete NABU-Stiftung Nationales Naturerbe kämpft gegen diese Zerstörung der Natur. Sie kauft Naturparadiese in ganz Deutschland und bewahrt sie für bedrohte Tiere und Pflanzen. In ihren naturnahen Urwäldern von morgen, in Mooren und stillgelegten Tagebaulandschaften sorgt sie für Ruhe und Ungestörtheit. Monotone Nadelforste entwickelt sie zu artenreichen Laubmisch­wäldern. Äcker und Grünlandflächen werden als Lebensraum für Tiere und Pflanzen naturschonend bewirtschaftet.

Anzeige: Müttergenesungswerk
Der eigene Wille zählt

Wer sich mit seinem Testament beschäftigt, setzt sich mit der eigenen Endlichkeit auseinander. Das kann sehr herausfordernd sein. Aber es lohnt sich. Wer ein Testament verfasst, kann über den Tod hinaus Gutes tun.

Anzeige: Kolping International
Hilfe, die Früchte trägt

In der Kolpingsfamilie Nyamiyaga in Ruanda herrscht freudige Aufregung, und das schon seit Wochen. Zentrales Gesprächsthema sind die Pflanzen auf den Feldern der Kleinbauern. Sie gedeihen prächtig, ganz anders als früher.
Tag für Tag begutachten die Bauern den Fortschritt. Jetzt, kurz vor der Ernte, steht der Mais mannshoch, die Maiskolben sind dick und saftig. Auch die Bananenfelder sehen dieses Jahr ganz anders aus. Die Bananenstauden erreichen eine Höhe von fünf Metern. Früher waren sie kaum drei Meter hoch. Die Büschel tragen bis zu 200 Bananen. Zuvor brachte eine Staude kaum 100 Früchte. Und erst die Kassava-Pflanzen: Diese kartoffel­ähnlichen Knollen, ein Grundnahrungsmittel vieler Afrikaner, werden bis zu fünfmal so groß und dick. Die größten Exemplare präsentieren die Bauern voller Stolz in ihrem Dorf.

Anzeige: Save the Children
Das Erbe einer mutigen Frau

In Deutschland starben nach dem Ende des Ersten Weltkriegs jeden Tag schätzungsweise 800 Menschen an den Folgen von Hunger. Eine mutige Frau in London war schockiert von dem, was sie in Berichten und auf Fotos sah. Eglantyne Jebb war überzeugt: „Für normale Menschen wie uns ist es unerträglich zuzusehen, wie Kinder sterben, ohne den Versuch zu unternehmen, sie zu retten.“ So gründete sie den „Save the Children Fund“, aus dem die heutige Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ wurde.

Anzeige: Heinz Sielmann Stiftung
Für eine lebenswerte Zukunft

Zeit seines Lebens hatte der legendäre Tierfilmer Heinz Sielmann seine Bekanntheit durch die TV-Serie „Expedition ins Tierreich“ dafür genutzt, die Öffentlichkeit für den Schutz der Umwelt zu sensibilisieren. Er brachte die Natur von allen Kontinenten in die Wohnzimmer der Deutschen. Auch auf der Kinoleinwand konnte man den Tierfilmer auf seinen fernen Abenteuern begleiten. Die Reise über den Atlantik oder über den Indischen Ozean war riskant, der Ausgang jeder Expedition ungewiss.

Buchtipp
Ratgeber: Richtig vererben

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert in dem neu überarbeiteten Ratgeber „Richtig vererben und verschenken“, was es bei Erbverträgen und Testamenten zu beachten gibt. Der Leitfaden ist als Buch und E-Book erhältlich und kostet 14,90 Euro. Er soll dabei helfen, die Weichen für eine sinnvolle Nachlassplanung zu stellen und Fehler zu vermeiden.

Anzeige: Stiftung Bärenherz
Den Tagen Leben geben

„Ein Kinderhospiz ist ein Ort, den man nicht sucht. Aber man möchte ihn finden, wenn man ihn braucht.“ So fasst eine betroffene Mutter zusammen, wie sie es empfunden hat, als sie in der für Eltern schlimmsten vorstellbaren Situa­tion war – als sie Abschied nehmen musste von ihrem Kind. Im Kinderhospiz Bärenherz hat die Familie Hilfe, Verständnis und Geborgenheit erfahren.

Anzeige: WWF
Was bleibt, wenn ich gehe?

„Was bleibt, wenn ich gehe?“ – Diese Frage stellen sich viele Menschen. Sie suchen nach einer sinnvollen Möglichkeit, ihren Nachlass weiterzugeben. Sie wollen einerseits den Menschen etwas Gutes tun, die ihnen nahestehen. Zum anderen wollen sie etwas für die Welt tun, in der die nachfolgenden Genera­tionen heranwachsen und leben.

Anzeige: Das Prinzip Apfelbaum
Gut fürs eigene Wohlbefinden

Wer keine Angehörigen oder aber einen großen Nachlass hat, möchte beim Vererben oft Freunde oder andere nahestehende Menschen bedenken. Aufgrund des fehlenden Verwandtschaftsgrades können dann aber hohe Erbschaftssteuern anfallen. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ wirbt seit fünf Jahren für das gemeinnützige Vererben als steuerfreie Alternative. Im Interview erläutert die Sprecherin der Initiative, Susanne Anger, die Hintergründe.