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Fachkräfte aus der Region

Die Stellen für nicht-akademische Fachkräfte bleiben inzwischen oft lange unbesetzt. Klempner und Pflegekräfte führen mit über 200 Tagen die Liste der längsten Vakanzzeiten an. Und auch vor kirchlichen Einrichtungen macht der in vielen Branchen spürbare Fachkräftemangel nicht halt. Arbeitgeber, die Fachkräfte mit Berufsausbildung suchen, sollten ihre Zielgruppe daher genau kennen und sie mit den richtigen Argumenten ansprechen. 

Eine Regionalitätsstudie des Online-Stellenportals „meinestadt.de“ zeigt: Fachkräfte mit Berufsausbildung haben in der Regel eine enge Bindung zu ihrer Heimat und richten ihre Arbeitswelt weitestgehend an dieser aus. Bei 86 Prozent der Befragten liegen Wohnort und Arbeitsplatz nicht weiter als 30 Kilometer voneinander entfernt. Die gewohnte Umgebung für einen Job zu verlassen, schließt die Mehrheit kategorisch aus. Stattdessen würde fast jeder Zweite Abstriche im Job hinnehmen, um dafür in der Heimat bleiben zu können.

Fachkräfte suchen also meist nach Jobs in der Region. Dabei nutzen sie bevorzugt Online-Jobbörsen und, neben regio­nalen Tageszeitungen, weitere digitale Angebote wie Job-Apps, Suchmaschinen und Karriereseiten von Unternehmen. 87,8 Prozent geben bei der Stellensuche einen Umkreis von unter 50 Kilometern an, etwa zwei Drittel sogar nur von unter 30 Kilometern.

Unternehmen sollten ihre Suche daher auf Fachkräfte in der Region fokussieren und sich als Arbeitgeber der Wahl in der Region positionieren. Das setzt eine Stärkung der Arbeitgebermarke und eine hohe Bekanntheit des Unternehmens unter potenziellen Bewerbern voraus. Regional spezialisierte Jobbörsen können für Arbeitgeber deshalb eine gute Wahl sein, um passende Mitarbeiter zu finden und die Vakanzen schneller wieder zu besetzen.

Information: www.wgkd.de

04.05.2020 - Anzeigen , Wirtschaft