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Haben Sie trotz der Corona-Einschränkungen einen Sternsinger-Segen empfangen?

Sternsinger gab es in diesem Januar kaum auf den Straßen zu sehen. Coronabedingt gingen die „kleinen Könige“ nicht von Haus zu Haus, sondern übermittelten den Segen per Aufkleber und Videoclip. Wir wollen wissen: Haben Sie für 2021 einen Sternsinger-Segen empfangen?

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Sollen gegen Corona Geimpfte wieder Restaurants oder Kinos besuchen dürfen?

Geimpfte sollten einige Sonderrechte erhalten, haben Politiker gefordert, unter ihnen Außenminister Heiko Maas (SPD). Sollen  Menschen, die einen Corona-Impfschutz haben, wieder Restaurants oder Kinos besuchen dürfen?

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Heiliger des Tages: 24. Januar
Hl. Franz von Sales

Der adlige François de Sales rekatholisierte zu Fuß und durch Sanftmut und Gelassenheit das calvinistisch gewordene Savoyen. Als Bischof von Genf gründete er den „Orden von der Heimsuchung Mariens“ (Salesianerinnen). Der Kirchenlehrer und Patron der Schriftsteller und Journalisten starb 1622.

Bistum Regensburg
Sonderthemen und Veranstaltungen
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Veranstaltungskalender

03.05.2021 - 07.05.2021

Rom für Ehejubilare

 

„Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist
die Liebe.“ (Kol 13,13)
Diesen Satz hat der Apostel Paulus damals den Menschen in Korinth zugerufen. Und
auch heute, fast 2000 Jahre später, hat er gewiss nicht an Gültigkeit verloren. Glaube,
Hoffnung und Liebe sind Tugenden, die direkt von Gott kommen und in unser Leben
Einzug halten können - bis hinein in die Ehe. Paulus hat erkannt: „…doch am größten
unter ihnen ist die Liebe“. Was das für uns bedeuten kann, zeigen die vielen Ehepaare,
die mehr als 25, 30, 40 oder 50 Jahre und darüber hinaus verheiratet sind: ein wahrer
Grund zu feiern und von Herzen „Danke“ zu sagen. Machen wir uns gemeinsam auf den
Weg zu einer Wallfahrt nach Rom, bei der wir danken können für die gemeinsame Zeit
der Treue, die Gott uns geschenkt hat. Erneuern wir im Zentrum der Christenheit das
Versprechen, das wir auf Lebenszeit gegeben haben.

Dokumentation
Predigt zur Christmette 2020 von Bischof Bertram Meier
Transeamus! Der Grenzgänger-Gott

Transeamus. In dieses Lied mündet meine Predigt ein. Es ist der Ausruf der Hirten, so wie er in der lateinischen Bibelübersetzung der Vulgata lautet, einem beliebten schlesischen Chorwerk aus dem 18. Jahrhundert entnommen:
Transeamus usque Bethlehem

et videamus hoc verbum quod factum est.

In der Einheitsübersetzung lesen wir:

„Lasst uns nach Betlehem gehen, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr kundgetan hat.“ (Lk 2,15)
Transeamus! Auf, lasst uns gehen! Da war sicher auch Neugier dabei. Aber wenn das alles ist? Es steckt mehr dahinter. Wäre es bloß um eine Sensation gegangen, hätten wir die Hirten von Betlehem längst vergessen. Wäre die Organisation einer Fete Gottes Interesse gewesen, dann war er schlecht beraten mit seinem Event-Manager. Denn nichts war organisiert für eine standesgemäße Geburt des Gottessohns. Doch das ist nicht der Kern der Heiligen Nacht: Auf die Botschaft kommt es an. Die aufbrechenden Hirten sind die ersten Evangelisten von Weihnachten. Sie verlassen ihre angestammten Plätze, die Hirtenfelder, und eilen zur Krippe. Weihnachten zeigt uns, wie Evangelisierung geht. Wo Jesus erscheint, kommen Menschen in Bewegung, sie brechen auf, folgen ihm nach. Entweder ist er es, der ruft, wie bei den ersten Jüngern Simon und Andreas (Mk 1,16-20), oder Menschen stoßen sich selbst in die Rippen und folgen ihm, bis er sich ihnen zuwendet und persönlich anspricht (Joh 1,35-51).

Predigt bei der Verabschiedung von Helga Kramer-Niederhauser von Bischof Bertram Meier
Die Lotsin geht von Bord.
EFL-Beratung ist Dienst am Leben, wenn manches gestorben ist.

„Dropping the pilot.“ So lautet der englische Titel einer Karikatur, die den Rücktritt Otto von Bismarcks 1890 beschreibt. Im Deutschen wird dieser Titel – nicht ganz korrekt – so übersetzt: Der Lotse geht von Bord. Im Blick auf heute könnten wir sagen: Die Lotsin geht von Bord. 25 Jahre, ein Vierteljahrhundert lang hat Frau Helga Kramer-Niederhauser als Stellenleiterin, die letzten 8 Jahre als Diözesanfachreferentin die EFL im Bistum Augsburg durch manche Woge und Welle sicher gelotst. So geht nun die Lotsin von Bord. Und alle, die hier sind, bringen ihre Verbundenheit mit ihrer geschätzten Kollegin auf diözesaner, aber auch regionaler und nationaler Ebene zum Ausdruck. Eigentlich hätten noch viel mehr Gäste kommen sollen, aber so sitzen wir beide, liebe Frau Kramer-Niederhauser, einmal mehr in einem Boot: Wie meine Bischofsweihe vor einem halben Jahr, so fällt auch ihre Dankfeier heute viel kleiner aus als geplant und erhofft. Doch das macht nichts: Umso herzlicher sage ich Ihnen zusammen mit beiden Vorgängern in der Leitung des Seelsorgeamtes Herrn Prälat Dr. Dietmar Bernt und Herrn Domkapitular Dr. Michael Kreuzer ein dickes „Vergelt‘s Gott!“ Heute geht wirklich eine Lotsin von Bord. Für diesen Dienst am Menschen zugunsten des Bistums haben sie treuen Kurs gehalten.